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Fruchtbarkeitsproblem beim Mann – Was können die Ursachen sein?

Bei rund der Hälfte der Paare, die keine Kinder bekommen können, liegt die Ursache zum Teil oder auch komplett beim Mann. Um dies zu untersuchen, kann eine Samenprobe nach dem Orgasmus im Labor abgegeben werden. Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die sich negativ auf die Zeugungsfähigkeit des Mannes auswirken können. Der folgende Text erläutert diese und beschreibt, was getan werden kann, um eventuelle Fruchtbarkeitsprobleme zu verhindern.

Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit?

Wenn in dem männlichen Ejakulat zu wenig Spermien vorhanden sind, ist die Chance einer Befruchtung sehr gering. Ist hingegen die Spermienqualität zu schlecht, werden die Spermien eventuell gar nicht erst spermadie Eizellen erreichen. Es sollte verhindert werden, dass die Temperatur der Hoden regelmäßig sehr stark ansteigt. Daher sollten möglichst locker sitzende Unterhosen getragen werden. Die Menge und auch die Qualität der Spermien können mithilfe eines einfachen Tests bestimmt werden.

Wie lässt sich die Fruchtbarkeit verbessern?

1. Weniger Alkohol trinken

Bei Männern wie auch bei Frauen kann sich ein zu hoher Alkoholkonsum negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Laut einiger britischer Kliniken, sollten am Tag maximal ein bis zwei Alkoholeinheiten eingenommen werden. Wenn ganz darauf verzichtet wird, erhöhen sich die Chancen auf eine Schwangerschaft. Zuviel Alkoholgenuss kann zudem die Standfestigkeit beeinträchtigen.

2. Nicht Rauchen

Viele Männer die rauchen, haben eine deutlich geringere Spermienanzahl als Nichtraucher. Zudem kann dies auch dazu führen, dass es bei der Frau zu früheren Wehen oder sogar einer Fehlgeburt kommt. Daher sollte auf das Rauchen verzichtet werden, auch wenn noch keine Schwangerschaft festgestellt wurde.

3. Auf das Gewicht achten

Durch Über- und auch Untergewicht verringern sich die Chancen einer Schwangerschaft. Denn auch dadurch kann die Spermienzahl abnehmen und sich die Spermienqualität verschlechtern. Hier ist es sinnvoll, mit dem Hausarzt zu sprechen, um das Problem der Unfruchtbarkeit zu finden. Dieser kann eine Aussage über das jeweilige Idealgewicht machen und eventuelle Tipps für die Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme geben.

4. Möglichst wenig Medikamente einnehmen

Es sollte grundsätzlich darauf verzichtet werden, große Mengen an Medikamenten einzunehmen. Wenn sich dies allerdings aufgrund von Krankheiten nicht vermeiden lässt, sollte der Hausarzt abklären, ob diese der Grund für die Unfruchtbarkeit sind. Eventuell kann er alternative Produkte verschreiben, die diese Nebenwirkungen nicht hervorrufen.

Wie beeinflussen die eigene Psyche und Stress die Fruchtbarkeit?

Wer regelmäßig im Privat- oder Berufsleben unter Stress steht, bringt seinen Hormonhaushalt durcheinander. Und dies kann sich negativ auf die Spermienqualität auswirken, auch bei noch jungen Männern. Es wird vermutet, dass in einem von 100 Fällen Stress der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch ist. Dieser kann auch entstehen, wenn es einfach nicht mit einer Schwangerschaft klappen will. Denn dadurch setzt sich das Paar unter Druck, was das Unterfangen nicht einfacher macht.

Häufig ziehen sich die Partner aus Scham aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Zudem führt ein unerfüllter Kinderwunsch sehr häufig zu Beziehungsproblemen. Um dies zu verhindern, sollte möglichst frühzeitig ein Psychologe oder Psychiater aufgesucht werden. Auf diese Weise kann Druck angebaut werden, sodass die Chance auf eine Schwangerschaft steigt.

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