Skip to main content

Sex ABC

Es gibt derart viele sexuelle Handlungen, dass selbst ein außergewöhnliches Sex-ABC erstellt werden kann. Einerseits hilft das Sex-ABC bei der Suche nach den passenden Worten, andererseits wird man durchaus auch erstaunt sein, welche Bezeichnungen es tatsächlich gibt.

Von A bis Z die wichtigsten Sex Begriffe kurz erklärt

A wie Arabisch

Damit die Genitaldurchblutung der Frau gefördert wird, taucht der Mann seinen Penis in Öl oder warmes Wasser. In weiterer Folge kommt es zu einem gesteigerten Lustempfinden.

B wie Bondage

Der Begriff „Bondage“ kommt aus der BDSM-Szene („Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“. Dabei werden Praktiken zu Fesselungen oder auch Einschränkungen der Bewegungsfreiheit beschrieben. Der Partner (oder die Partnerin) wird mit Seilen, Handschellen oder anderen Gegenständen gefesselt.

C wie Cunnilingus

Der Cunnilingus ist der weibliche Höhepunkt, der durch die orale Stimulierung der Schamlippen und der Klitoris erzeugt wird.

D wie Doggy-Style

Bei dieser Position befindet sich der Mann hinter der Frau. Während die Frau kniet, kann der Mann entweder in der stehenden oder knienden Position agieren und entweder die Vagina oder den After penetrieren. Jene Stellung wird auch gerne als Hündchen-Position bezeichnet.

E wie Erektion

Die Erektion bezeichnet das „steife Glied“ des Mannes. Kommt es zu einer gesteigerten Blutzufuhr, schwillt die Schwellkörpermuskulatur des Mannes an, sodass es zu einer sexuellen Erregung kommt.

F wie Fellatio

Die Frau nimmt den Penis des Mannes in den Mund und stimuliert ihn in weiterer Folge mit ihren Lippen und/oder der Zunge. Diese sexuelle Handlung wird auch als „Blowjob“ oder „französischer Sex“ bezeichnet.

G wie Gleitgel

Das Gleitgel ermöglicht das einfachere Eindringen in die Vagina oder auch den After der Frau. Mitunter kann das Gleitgel auch für das Vorspiel genutzt werden (intime Massagen).

H wie Heterosexuell

Menschen, die sich vom anderen Geschlecht angezogen fühlen, sind heterosexuell (der Mann fühlt sich der Frau, die Frau dem Mann hingezogen). Rund 80 Prozent der Erwachsenen sind heterosexuell.

I wie Intimfrisur

Zahlreiche Frauen rasieren sich die „Bikinizone“. Jedoch gibt es auch immer mehr Frauen, die auch ihren Intimbereich zur Gänze rasieren, trimmen oder mitunter eigene „Intim-Frisuren“ – so etwa ein kleines Dreieck oder einen schmalen Streifen – entwerfen.

J wie Jungfernhäutchen

In der Fachsprache als „Hymen“ bezeichnet, kann das „Jungfernhäutchen“ beim ersten Geschlechtsverkehr reißen. In der Regel kann das Häutchen aber auch durch sportliche Aktivitäten oder im Rahmen einer frauenärztlichen Untersuchung reißen.

K wie Klitoris

Die Klitoris, der „kleine Hügel“, ist eine besonders erogene Zone der Frau. Die Klitoris, gerne auch als „Kitzler“ bezeichnet, ist ein Schwellkörper, der – aufgrund seiner Veranlagung – mit dem Penis verglichen werden kann.

L wie Liebeskugeln

Liebeskugeln sind ein japanisches Sexspielzeug und dienen der weiblichen Stimulation. Sie werden in die Vagina geschoben, wobei ein Rückholfaden sichtbar bleibt, damit die Kugeln auch wieder entfernt werden können. Bewegt sich die Frau, bewegen sich auch die Kugeln; in weiterer Folge kommt es zu einer Stimulation und somit zu einer Luststeigerung.

M wie Masturbation

Unter Masturbation wird die manuelle Selbstbefriedigung bezeichnet. Damit die Geschlechtsorgane angeregt werden können, sind auch etwaige Hilfsmittel – außer den eigenen Händen – erlaubt.

N wie Neunundsechzig

Bei dieser Stellung liegen die Partner seitlich zueinander oder aufeinander. In weiterer Folge stimulieren sich beide Partner mit dem Mund; der Mann stimuliert die Vagina, während sich die Frau um den Penis kümmert.

O wie Orgasmus

Der Orgasmus stellt den Höhepunkt der sexuellen Lust dar. Während der Mann ejakuliert, erlebt die Frau den Höhepunkt durch die Kontraktion ihrer Scheidenmuskulatur.

P wie Petting

Unter „Petting“ versteht man das gegenseitige Streicheln, wobei jenes auch erotischer Natur sein kann. In der Regel ist Petting die jugendliche Erfahrung der Sexualität; es findet kein Geschlechtsverkehr statt, sondern – wenn überhaupt – ein gegenseitiges „Abtasten“ der erogenen Zonen.

Q wie Quickie

Bei einem Quickie spricht man von einem sehr schnellen und spontanen Sex. Auch wenn die Zeit die Hauptrolle übernimmt, kommt der Lustfaktor keineswegs zu kurz, da Quickies auch immer wieder an untypischen Orten praktiziert werden.

R wie Reiterstellung

Hier übernimmt der Mann die passive Rolle. Der Mann liegt am Rücken, während die Frau auf ihm sitzt. Sie kann somit selbst bestimmen, wie hoch das Tempo sein soll.

S wie Spanisch

Bei dieser Stellung stehen die Brüste im Mittelpunkt. Der Mann reibt den Penis zwischen den Brüsten der Frau; einerseits kann diese Position stimulierend sein, andererseits auch einen Orgasmus auslösen.

T wie Tantra

Tantra zählt – wie auch Kamasutra – zu der altindischen Liebeskunst. Das Liebesleben wird durch Massagen verstärkt, wobei hier die Disziplin im Vordergrund steht – es muss die Ekstase verhindert werden!

U wie Urophilie

Hier handelt es sich um die sexuelle Vorliebe für Urin. Bei der Urophilie empfindet der Mensch das „Wasserlassen“ als erotischen Vorgang, wobei er entweder den aktiven Part (er uriniert die Person an) oder den passiven Part (er wird anuriniert) übernehmen kann. Umgangssprachlich spricht man hier auch von „Natursekt“.

V wie Venushügel

Der Venushügel ist jener Bereich, der sich über der Vagina befindet und mit Schamhaaren bedeckt ist.

W wie Wet-Sex

Ob Öle oder Wasser – beim Wet-Sex muss alles nass sein. Der Favorit? Sex unter der Dusche!

X wie X-Stellung

Die Stellung erinnert an ein X. Der Partner legt sein Bein unter das andere Bein der Partnerin; in weiterer Folge kommt es zu einer Bewegungseinschränkung, wobei im Mittelpunkt die Penetration der Vagina steht.

Y wie Yohimbin

Dient der Verstärkung der männlichen Erektion. Bei Yohimbin handelt es sich um einen Stoff, der direkt aus den Blättern und den Rinden des Yohimbin-Baumes gewonnen wird.

Z wie Zungenspiele

Zungenspiele sollen für eine Luststeigerung sorgen. Das können unter anderem Zungenküsse sein oder auch das gegenseitige „Ablecken“ des Körpers, wobei darauf geachtet wird, dass – vor allem bei einer oraler Stimulation – nur die Zunge zum Einsatz kommt.

Das Sex-ABC zeigt, dass es unzählige sexuelle Handlungen und Bezeichnungen gibt. Am Ende ist aber alles erlaubt, was dem Paar Spaß macht. Ob heiße Zungenspiele, spanischer Sex oder auch Bondage – beim Sex gibt es, das zeigt auch das Sex-ABC, keine Grenzen.